Überblick Erlösentwicklung – alle Märkte
Der Juli brachte eine fundamentale Trendumkehr auf den Regelleistungsmärkten in Deutschland und Österreich: Während die positiven Segmente nach dem starken Juni spürbar abkühlten, erholten sich die negativen Märkte teils kräftig und wurden zu den wesentlichen Wachstumstreibern. Der FCR zeigte in beiden Ländern eine leichte Korrektur nach unten, verharrte jedoch auf solidem Niveau. Im Vergleich zum tiefen, flächendeckenden Preisabfall im Juli 2025 etablierte sich im Juli 2026 eine klare richtungsgetriebene Dynamik.
In Österreich spiegelte sich diese Marktrealität besonders deutlich wider. Im aFRR- stieg der Grenzpreis um 11 % auf 16.078 €/MW/h, während der aFRR+ um 31 % auf 7.632 €/MW/h nachgab. Noch dynamischer verlief der tertiäre Markt: Der mFRR- vollzog einen Sprung um 36 % auf 23.977 €/MW/h, wohingegen der mFRR+ um 48 % auf 4.925 €/MW/h einbrach. Die mit FPH erzielten Erlöse im FCR sanken leicht um 6 % auf 18.266 €/MW/h.
Deutschland zeigte ein nahezu identisches Muster. Der aFRR- blieb mit 16.891 €/MW/h zwar nahezu stabil, dafür zog der mFRR- um 18 % auf 15.929 €/MW/h an. Demgegenüber standen massive Rückgänge auf den positiven Märkten: Der aFRR+ sank um 35 % auf 9.990 €/MW/h und der mFRR+ brach um 62 % auf 1.842 €/MW/h ein. Der deutsche FCR folgte dem Nachbarland mit einer moderaten Korrektur der Erlöse um 5 % auf 16.447 €/MW/h.
Dieser richtungsgetriebene Charakter hebt sich deutlich vom Vorjahr ab. Im Juli 2025 herrschte noch ein flächendeckender Abwärtstrend: Damals brachen die Grenzpreise im aFRR- in Österreich um 37 % und in Deutschland sogar um 56 % ein, während der aFRR+ Verluste von 20 % bzw. 37 % hinnehmen musste. Auch der mFRR- verzeichnete in beiden Ländern Rückgänge von knapp 38 %, und der FCR gab jeweils um 14 % nach. Gemessen an diesen Einbrüchen präsentiert sich das aktuelle Preisniveau im Juli 2026 ungleich robuster. FlexPowerHub konnte diese richtungsgetrennten Dynamiken durch präzise Prognosen hervorragend auffangen und die Potenziale der erstarkenden negativen Märkte effizient nutzen.
Vergleich der mit FPH erzielten Erlöse und dem Marktmittel im aFRR
Im Juli verzeichneten die Regelleistungsmärkte in Deutschland und Österreich eine ausgeprägte richtungsgetriebene Entwicklung und vollzogen damit eine klare Gegenbewegung zum Vormonat. Während die Erlöse in den positiven sekundären Märkten spürbar nachgaben, zogen die negativen Segmente flächendeckend an und lieferten wertvolle Wachstumsimpulse. FlexPowerHub reagierte mit hoher algorithmischer Präzision auf diesen Trendwechsel: Es gelang uns, die Marktverschiebungen im negativen Bereich in gesteigerte Erlöse und verbesserte Bezuschlagungsquoten umzumünzen, während unsere Prognosemodelle im rückläufigen positiven Segment die Auswirkungen der allgemeinen Abkühlung erfolgreich abfederten.
Österreich
Im aFRR- kletterte das Marktmittel um 12 % auf 12.349 €/MW/h. FPH steigerte die Erlöse im gleichen Zeitraum um 11 % auf 11.434 €/MW/h; die Bezuschlagungsquote stieg dabei auf starke 97 %. Unsere Prognoseperformance blieb mit 93 % nahezu unverändert. Im Vorjahresmonat sah das noch ganz anders aus: Im Juli 2025 brachen die FPH-Erlöse um 38 % auf 9.564 €/MW/h ein, bei einer Bezuschlagungsquote von 84 %.
Der aFRR+ erlebte die erwartete Marktberuhigung: Das Marktmittel gab um 26 % auf 6.219 €/MW/h nach, während die FPH-Erlöse um 32 % auf 4.775 €/MW/h sanken. Parallel dazu pendelte sich die Bezuschlagungsquote bei 83 % ein, während die Prognoseperformance solide 77 % erreichte. Diese Abkühlung deckt sich mit dem Trend des Vorjahres, als die Erlöse im Juli 2025 ebenfalls um 13 % auf 8.820 €/MW/h nachgaben.
Deutschland
Der deutsche Regelleistungsmarkt adaptierte dieses Spaltungsmuster im negativen Markt in sehr stabiler Weise. Im aFRR- verzeichnete das Marktmittel einen leichten Zuwachs um 3 % von 13.076 €/MW/h auf 13.523 €/MW/h. Die mit FlexPowerHub erzielten Erlöse folgten diesem Trend und stiegen um 1 % auf 11.212 €/MW/h. Äußerst positiv entwickelte sich die Bezuschlagungsquote, welche von zuvor 74 % im Juni auf starke 82 % im Juli nach oben sprang. Unsere Prognosemodelle überzeugten mit hoher Präzision und einer Performance von 83 %. Während der negative Markt im Vorjahr (Juli 2025) noch um 35 % auf 10.186 €/MW/h einbrach, konnten wir das Niveau in diesem Jahr nicht nur souverän halten, sondern auch weiter ausbauen.
Im aFRR+ spiegelte sich die Abkühlung des Nachbarlandes sogar noch deutlicher wider. Das Marktmittel ging hier massiv um 28 % auf 7.943 €/MW/h zurück. FlexPowerHub konnte diesen Rückgang jedoch wirkungsvoll abfedern, da unsere Erlöse lediglich um 23 % auf 5.977 €/MW/h nachgaben. Ein wesentlicher Treiber war die gesteigerte Prognoseperformance, die von 70 % im Juni auf starke 75 % kletterte. Die Bezuschlagungsquote pendelte sich gleichzeitig bei 82 % ein. Auch hier bestätigt der Vorjahresvergleich das vertraute Bild: Im Juli 2025 sanken die Erlöse im deutschen aFRR+ ebenfalls um 18 % auf 9.230 €/MW/h.
Marktvolatilität
Auf den sekundären Regelleistungsmärkten zeigte sich im vergangenen Monat eine deutliche Entspannung der Volatilität im Vergleich zu den bewegteren Vormonaten. Die extremen Spitzenpreise flachten in beiden Ländern spürbar ab und machten Platz für eine verlässlichere und rhythmische Marktcharakteristik. Dennoch bot die verbleibende Dynamik, insbesondere gesteuert durch die sommerliche Solareinspeisung, hochattraktive Erlöschancen. Unsere Prognosemodelle antizipierten diese harmonischeren Verläufe mit exzellenter Genauigkeit.
Österreich
Im aFRR+ vollzog sich im Juli eine deutliche Abkühlung gegenüber der lebhaften Dynamik des Vormonats. Der absolute Spitzenpreis ereignete sich direkt zu Monatsbeginn am 1. Juli um 20:00 Uhr mit 95,9 €/MW/h. Dieser abendliche Peak spiegelt die typische sommerliche Verwundbarkeit des positiven Marktes wider, wenn die solare Erzeugung nach Sonnenuntergang rasch einbricht, während die Residuallast im System weiterhin auf einem hohen Niveau verharrt. Abseits dieses frühen Einzelausschlags beruhigte sich das Preisniveau im weiteren Monatsverlauf erheblich und bewegte sich meist unter der Marke von 40 €/MW/h. Im Vergleich zum Vormonat Juni, als noch kräftige Ausschläge von bis zu 149 €/MW/h verzeichnet wurden, ging die Volatilität zurück. Gegenüber dem Vorjahr (Juli 2025), in dem das Maximum bei 74,7 €/MW/h lag, agierte der Markt dieses Jahr dennoch ein Stück unruhiger. Unsere Algorithmen federten diese Veränderungen souverän ab und sicherten trotz des ruhigeren Umfelds eine solide Bezuschlagungsquote von 83 % bei einer Prognoseperformance von 77 %.
Der aFRR- präsentierte sich im Juli von einer bemerkenswert konstanten und berechenbaren Seite. Der absolute Höchstwert des Monats wurde am 24. Juli um 12:00 Uhr mit 98,1 €/MW/h verzeichnet. Dieser Peak zur Mittagszeit lässt sich auf die typisch sommerliche Einspeisespitze der Photovoltaik zurückführen, welche an sonnenreichen Tagen zu einem temporären Überangebot im Stromnetz führt. Im direkten Vergleich zum Vormonat Juni, in dem das Maximum bei nahezu identischen 98,9 €/MW/h lag, blieb das Niveau der Preisausschläge somit absolut stabil. Auch der historische Blick auf den Vorjahreswert aus dem Juli 2025 offenbart mit einem Höchstwert von 91,5 €/MW/h eine verblüffende Ähnlichkeit der Marktcharakteristik. Diese verlässlichen Strukturen unterstützten unsere Systeme optimal. FlexPowerHub nutzte dieses ruhige Umfeld hocheffizient, steigerte die Bezuschlagungsquote im österreichischen aFRR- auf hervorragende 97 % und untermauerte diese mit einer exzellenten Prognoseperformance von 93 %.
Deutschland
Der deutsche aFRR+ schloss sich der allgemeinen Beruhigung nahtlos an, präsentierte aber eine Parallele zum österreichischen Markt. Direkt zu Monatsbeginn am 1. Juli um 20:00 Uhr kam es zu einem ersten markanten Ausschlag von 110 €/MW/h. Dieser Peak verdeutlicht eindrucksvoll das grenzüberschreitende Phänomen des abendlichen Sonnenuntergangs, bei dem das abrupte Einbrechen der Photovoltaik-Leistung in beiden Ländern zeitgleich eine schnelle Aktivierung positiver Regelleistung erfordert. Das absolute Monatshoch wurde schließlich am 16. Juli um 20:00 Uhr mit 118 €/MW/h markiert, was dieses wiederkehrende Abendmuster abermals unterstreicht. Abgesehen von diesen beiden Spitzen bewegte sich der Markt größtenteils auf einem stabilen Niveau von unter 50 €/MW/h. Verglichen mit dem Juni, in dem die Notierungen auf bis zu 188 €/MW/h kletterten, ging das Spitzenpreisniveau spürbar zurück. Dennoch bewegte sich der Markt oberhalb des Vorjahresniveaus aus dem Juli 2025, als der Markt ein Maximum von lediglich 89,2 €/MW/h aufwies. Unsere Algorithmen passten sich diesem Dynamikwechsel präzise an. FlexPowerHub steigerte die Prognoseperformance auf starke 75 % und sicherte durch eine Bezuschlagungsquote von 82 % verlässliche Erlöse.
Im aFRR- setzte sich die Normalisierung nach den teils volatilen Frühjahrsmonaten im Juli konsequent fort. Der höchste Ausschlag des Monats ereignete sich am 28. Juli um 12:00 Uhr mit 105 €/MW/h. Dieser Zeitpunkt zur Mittagsstunde verdeutlicht erneut den direkten Einfluss der solaren Höchstleistung auf die Preise im negativen Markt, da an sonnigen Sommertagen enorme Erzeugungsmengen auf eine moderate Nachfrage treffen. Verglichen mit dem Vormonat Juni, welcher noch Preisausschläge von bis zu 212 €/MW/h verbuchte, vollzog der Markt eine deutliche Abkühlung. Noch ausgeprägter zeigt sich diese Normalisierung im Vergleich zum Vorjahr (Juli 2025), als das absolute Maximum im deutschen aFRR- bei 161 €/MW/h registriert wurde. Diese stabilen Marktbedingungen kamen unseren Vorhersagemodellen überaus entgegen: FlexPowerHub steigerte die Bezuschlagungsquote auf starke 82 % bei einer gewohnt präzisen Prognoseperformance von 83 %.
